Verzauberndes & verhaltenes Verändern

Ich habe in letzter Zeit nichts zu lachen. Das ist nicht lustig. Und zum totlachen.

Glück ist, wenn du trotzdem lachst.

Ich weiß, dass bei mir viel los ist. Zu viel. Und ich frag mich neugierig beobachtend, wofür das wohl gut ist. Bemerke meine Bemühungen – wie viel Anstrengung es mich kostet, zu funktionieren und zu leisten. Und frage mich, wie lange das noch so weitergehen kann, weil ich gefühlt auf dem Zahnfleisch gehe. Ist das überhaupt nötig?

Heilsames Balsam für die Seele.

Dann kommt jemand und wirft mir vor, ich mache es mir zu leicht!
Krasser Scheiß, der mir ein starkes Leck-mich-am-Arsch-Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Ich spüre als rebellische Reaktion, dass ich es niemandem (mehr) beweisen muss, sondern nur vor mir selbst rechtfertigen muss, was ich leiste und ich weiß, dass ich auch unabhängig davon wertvoll bin! Und: Das ist genug.

Zauber ist, wenn du merkst, dass dein Glauben sich irren kann. Wenn sich Befürchtungen in Befürwortungen auflösen, weil du nicht wie erwartet abgelehnt wirst, sondern Verständnis erntest.

Was du in dir veränderst, macht sich ganz schnell in deinem Umfeld und deinem Wohlergehen bemerkbar.

Wenn du nicht mehr gegen, sondern für dich bist. Dich annimmst. Wie einen Schatz, den du entdeckst und zum Glänzen erweckst…

Widerstand zwecklos.

Meine Kraft und Selbstachtung wächst und dafür bin ich dankbar. Ich will für meine Wahrheit und Gerechtigkeit einstehen und herausfinden, wie das geht.

Grenzen ziehen und achten, eigene Bedürfnisse priorisieren und Nein sagen üben. Wer soll es sonst tun?

Machst du mit? Wir kommen eh nicht gegen uns weiter.

Tipp: Ich lese gerade das Buch „Den Netten beißen die Hunde“ aus der Bücherei…

Die kleinen Momente, die sind nicht klein.

Die Uhr tickt und wenn du darauf achtest, vergeht sie langsamer, oder?
Du bist hier, du bist jetzt. Du lebst!


Lass uns die Zeit nutzen und herausfinden, was gut tut. Was brauche ich?
Zu lange habe ich mich zu wenig um mich selbst gesorgt. Wie geht das nochmal?

Obwohl es diesen Blog für Selbstfürsorge hier schon so lange gibt, wusste ich gar nicht wirklich, was das für mich bedeutet. Nur dass es mein Thema ist.

Nicht mehr verstecken

Sich selbst zu lieben, heißt, sich Gutes zu tun. Sich wie einen Freund zu behandeln.

Und jetzt merke ich erst, dass ich diesen Freund ja noch gar nicht so gut kenne…
Ich war kein guter Freund, hab nur von mir erzählt. Was er alles besser machen könnte und merke jetzt, dass seine Ratschläge auch nur Schläge sind.

Ich habe nicht zugehört.

Wahrnehmen, wer das ist, hab ich versäumt.

Wenn noch Zeit ist, Fragen zu stellen, Interesse zu zeigen, dann mach ich das jetzt. Und bin gespannt auf die Antworten, die mit Geduld kommen werden…

Wo ist der Check-in-Schalter auf der Reise zu mir selbst?

Ein One-way-Ticket bitte.

Ich will bei mir ankommen und dort bleiben. Egal, wo das auf der Welt ist. Ich genieße es, bei mir zu sein und die Abenteuer zu erleben, die diese Reise mit sich bringt.

Die Wegbegleiter, die vermeintlichen Abkürzungen und falschen Routen. Der Umweg, der sich als die kurvigste Strecke der Welt mit den besten Aussichten herausstellt. Nicht aussteigen, nur weil es holprig wird! Warnungen nicht ignorieren, aber einen Gang herunterschalten, um den Berg hochzukommen. Wenn es nicht mit Schwung klappt, sondern man den Rückwärtsgang einlegen muss, um dem Gegenverkehr auszuweichen…

Du musst das Fahrgestell akzeptieren, das du hast. Vollausstattung oder nicht. Mach das Beste daraus. Finde heraus, was das ist. Wo ist dein Ziel?

Ist die Angst dein Begleiter?

Schnallt sie dich an oder schnürt sie dich zu? Bekommst du noch Luft oder erstickt dich der Airbag?
Wo hast du fahren gelernt? Konzentriere dich und lass dich nicht ablenken… Halt einfach ma an.

Mach ne Pause.

Möglicherweise macht die Angst das Licht aus, wenn du in den Spiegel schaust? Sie will nicht, dass du dein Strahlen entdeckst. Das könnte den Zauber rauben. Lass es nicht zu. Schau hin, bis der Vorhang fällt.

Why does it feel so good?

Das Leben ruckelt immer ein bisschen, wenn es in den nächsten Gang schaltet. Das bedeutet, dass die Reise weiter geht – und auch, dass sie es wert ist. Auch wenn es sich anfühlt, als würde man neu starten. Kennst du das?

Erst weiß man nicht, was sich so komisch anfühlt, fast ein bisschen schmerzt. Ein ungewohntes und neues Gefühl. Als ob man neuen Kraftstoff tankt. Vielleicht ein nachhaltigerer Antrieb?

Ist es leichter, das Leben leicht zu nehmen?

Lang habe ich nicht mehr geschrieben und einen Weg gesucht, der Konfrontation (mit mir und Reaktionen) aus dem Weg zu gehen.

All diese Taktiken und Strategien, die man entwickelt hat, um zu (über)leben…. Wem helfen sie?

Keinem bist du so wichtig, wie dir selbst. Lernen wir selbst für uns zu sorgen, dann – ja was dann? Ist dann alles leichter?

Naja. Ich glaube zumindest, dass es sich integer leichter lebt und die Schatten ihre furchteinflößende Wirkung verlieren.

Wir sehen, dass wir die Taschenlampe sind, die wir auch mit Notstrom jederzeit zum Leuchten bringen können. Das nimmt der Angst ihre Grundlage. Wir lernen, wie es geht und können uns auf unseren Mut und die Selbstwirksamkeit verlassen.

Diese Bestätigung und Belohnung kommt immer wieder vom Leben!

Und dann lach ich!

Mir geht es nicht unbedingt besser, aber die Verzweiflung ist weg.

Ich hab die Kontrolle verloren und lass mich führen. Der Glaube ist mir hier schon hilfreich, denn ich nehme meine Zuversicht aus dem Moment und der ist gut und friedlich.

Der liebe Gott führt uns durch das Spiel des Lebens. Nimm es nicht so ernst. Mal bist du Verlierer, mal Gewinner.

Sei eine Möwe. Scheiß drauf!

Es bringt nichts, andere anzukacken oder abzuzocken. Wenn wir lernen, wahrhaftig ehrlich zu uns selbst zu sein und auch unsere Schatten anzunehmen, leben wir aufrichtiger und glücklicher.

Unzulänglichkeiten sind menschlich, wir dürfen uns dafür nicht verurteilen. Wir sollten eher dankbar sein für die Erfahrungen, die uns dem näher bringen, was für uns bestimmt ist.

Schmerz und Leid zu erfahren wollen wir natürlich vermeiden, das liegt in unserer Natur.

Nur wenn wir den Schmerz fühlen und verstehen, warum er da ist und was wir von ihm lernen dürfen, entwickeln wir uns weiter.

Ich habe etwas für mich Undenkbares geschafft: Ich lebe alleinerziehend. Mit meinen zwei Kindern. Und wir machen das recht lustig meistens…

Früher hätte ich „so jemanden“ bedauert, als gescheitert empfunden und ich hab mich auch manchmal so gefühlt und war voller Zweifel.

Doch jetzt ist es eine Entscheidung, eine Haltung aus Kraft und Selbstachtung: Lieber alleine, als mich unter Wert verkaufen und Lieblosigkeit und Vernachlässigung aus Bedürftigkeit ertragen.

Wenn jemand meine Tiefe nicht erträgt, sagt das nichts über mich aus. Jetzt weiß ich, dass ich gut bin wie ich bin. Jetzt wähle ich meinen potenziellen Partner achtsam und sorgfältig und nicht mehr leichtfertig.

Ich bin ich: Neurodivergent, hochsensibel, was auch immer. Entweder ein Wok oder es gibt einen passenden Topf zum Deckel?!

Das Spiel geht weiter! Wir werden schon sehen…

Es ist schwierig geworden, jemanden kennenzulernen, wenn man eine feste Beziehung möchte:

Ich bin an Vermeider, Betrüger oder Verheiratete geraten und an Männer, die nur Sex wollen.

Ich brauch das nicht mehr. Und ich will das nicht.

Ich bin nicht allein!

Es ist Freiheit, so sein zu dürfen, wie man ist und sich damit wohlzufühlen.

Ich bin sehr glücklich und ich lebe immernoch so, dass ich jeden Tag sterben könnte. Auch heute wäre es wieder in Ordnung.

An guten Tagen zum Sterben hab ich aufgeräumt, an anderen denk ich, ach, es ist noch nicht so weit!

Mein Herz ist voller Glücksmomente und ich fühle mich geliebt.

Ich hoffe, du dich auch?!

Komm auf mich zu, wenn du dich einsam fühlst. Ich bin für dich da.

Wir halten doch zusammen. Unsere Seelen sind verbunden.

Egal, was wir denken. Wichtig ist, was wir fühlen.

Sag es mir!

Von Herzen,

Und wisst ihr, was auch wichtig ist? Nichts zu bereuen!

Mein Tag ist um und morgen kommt ein neuer, eine neue Chance, wenn Gott so will.

„We’ve come so far and reached so high!“

Alles wird gut. (Es ist nämlich schon gut)

„All I do each night is pray“