Weicher als die Realität

Ich seh die Welt durch eine rosarote Brille, weil sie mir so am besten gefällt. Bei genauerem Hinsehen, ist sie auch so.

Ich will nicht wegsehen, aber ich seh nur das Gute – mein Weltfilter.

Warum denn auch bitte immer „Schärfer als die Realität?“

„Stark und empfindsam sein – das ist kein Gegensatz.“ — Anne Heintze

Mehr, weiter, höher, tiefer, schneller. Nein. Ich will keine Superlative.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Dazu muss man die Sehhilfe absetzen. Wettbewerbsverzerrung auf einen (Herz-)Schlag… 😉

Und trotzdem gefalle ich mir mit meiner neuen Brille besser als vorher.

Hauptsache man fühlt sich wohl in seiner Haut. Man muss sich Gutes tun…

Verlass dich auf dein Herz. Es hat schon geschlagen, bevor du auf der Welt warst.

Das Streben nach Licht

Die Sehkraft von Babys entwickelt sich allmählich. Stellt euch vor, sie würden alles von Anfang an scharf sehen. Ich bin mir sicher, dass sie dann wieder in den Bauch krabbeln würden. Oder nicht? Schlimm genug, wenn es plötzlich so hell ist. Oder?

Haben sie sich erst von dem „Schrecken“ erholt, wenden sie die Augen freiwillig dem Licht zu. Eine magische Anziehungskraft scheint davon auszugehen.

Mein erstes Wort war Licht. Und egal was war und egal was kommt, wir haben das Grundbedürfnis der Dunkelheit den Rücken zuzukehren.

In der Adventszeit spüren wir immernoch, wie magisch die Lichter auf uns wirken.

Plötzlich ist es wieder da, dieses Leuchten, in uns, um uns und um uns herum.

Der Zauber des Anfangs

Ich lese gerade ein Buch… Ich liebe es, wenn Geschichten mit „Es war einmal…“ beginnen. (Das hat sich der Autor vermutlich auch gedacht.)

Mittlerweile hab ich dieses Buch („Der Mangel“, Roman von Oskar Roehler – sehr empfehlenswert) zu Ende gelesen und muss jetzt bei dem Wort Mangel darüber nachdenken, ob eine Einschränkung der Sehkraft wirklich automatisch eine Beeinträchtigung bedeutet.

Natürlich nicht. Menschen gleichen Unvollkommenheiten aus und passen sich an.

Die Welt mit anderen Augen sehen…

Ich bin mir sicher, dass man auch seine Wahrnehmung schulen kann. Wir nehmen die Welt nicht nur mit den Augen wahr.

Doch es gibt genug Menschen, die ihre Sinne nicht genug geschärft haben, um die Schönheit der Welt zu sehen.

Und genug Menschen, die das trotz Einschränkung ihrer Sinne möglich machen. Und warum? Weil sie wollen und dann lernen, wie es geht.

Ein Augenöffner für Herzen

Jeder sieht, was er sehen will. Die einen sehen den Himmel auf Erden, die anderen die lebendige Hölle.

Manchen Menschen blickst du in die Augen und siehst ein strahlendes Universum, das sich dahinter auftut, eine freudige Seele.

Bei anderen ist da Leere auf den ersten Blick. Ein schwarzes Loch.

So oder so. Ist schon bei Babys leicht zu erkennen. Gut, wenn da paar Sterne funkeln.

Wir müssen nur glauben

Glaub an dich und überwinde deine Zweifel und Ängste, stell dich mutig deiner Vergangenheit und deiner Zukunft. Wenn wir loslassen, was uns runterzieht, heben wir ab. Wenn wir an uns glauben, sehen wir die Sterne. Wenn wir nur glauben ist alles möglich …

Wer die Gegenwart genießt, hat in Zukunft eine wundervolle Vergangenheit!

Es gibt so viele Menschen, die ihre Stimme nutzen und sich für mehr Gerechtigkeit und eine bessere Welt in irgendeiner Form einsetzen.

Und wenn es dein gutes Herz ist, das deine Liebsten bereichert, das ist dein Beitrag für eine bessere Welt. Lassen wir uns nicht unter Druck setzen.

In einer Gesellschaft, die dich Geld, Gewicht, Kalorien und Schritte zählen lässt, sei rebellisch: zähle deine glücklichen Momente.

Manche haben eine Sehhilfe und nehmen dennoch die Magie um sich rum nicht wahr. Sie sehen den Zauber nicht, der über dieser Schöpfung liegt.

Erst mit dem Blick der Dankbarkeit offenbart sich das Wunder der Welt und plötzlich kann man in allem und jedem ein Geschenk sehen. Auch wenn es eine Lektion zum Lernen und eine Einladung zum persönlichen Wachstum ist.

„Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung ans Leben“ – Irina Rauthmann

Es geht um deine Version der Welt

Und um unsere Visionen der Zukunft. Auf welchem Planeten wollen wir alt werden? Wir haben keine Ersatzerde im Keller.

„I hope everybody could get rich and famous and will have everything they ever dreamed of, so they will know that it’s not the answer.“ — Jim Carrey

Der größte Reichtum ist Seelenfrieden

Wie erreicht man Frieden und Gerechtigkeit?

Wir leben im Jahr 2020 und ich könnte heulen vor Elend, das es auf der Welt gibt und weil das nicht sein muss, alles Leid und Not – menschgemacht.

Gleichzeitig könnte ich heulen vor Glück, auf dieser wundervollen Welt zu leben, ein Teil dieses Universums zu sein, eine Familie zu haben, Wohlstand, Gesundheit.

Ein Segen: Seelenfrieden

„Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“ – Albert Schweitzer

Ich frage mich, was wohl ein Tag an dem alle Menschen zufrieden sind für diese Welt bedeuten könnte?

„The world is changed by your example, not by your opinion

Wenn Gott mich anders gewollt hätte, hätte er mich anders gemacht… 😉

Erkenne, wer du bist

„The meaning of life is to find your gift. The purpose of life is to give it away.“ — William Shakespeare

„In dem Maße, wie du dich selbst erkennst, erkennst du alles, was ist. Selbsterkenntnis. Das ist das große Thema in dieser Zeit und je mehr Menschen die Bereitschaft haben, sich selbst zu erkennen, desto mehr Dynamik wird entstehen, desto mehr Eigenverantwortung wird übernommen und mit dieser wachsenden Eigenverantwortung auch Verantwortung für das gesamte System.“

(Sorry, an diese Quelle kann ich mich nicht mehr erinnern)

Wer bist du?

Erinnerst du dich, weißt du, wo du her kommst, warum du hier bist?

Fragst du dich auch: Wer bin ich? Oder weißt du es schon?

Ich überrasche mich jedenfalls täglich. Ich denke, ich kenn mich nun langsam. Nee…

Nach Wochen hatte ich heute, am vorletzten Tag des Jahres 2020, Sehnsucht.

Sehnsucht zu schreiben. Ein Kind macht Mittagsschlaf, das andere spielt. Ich habe Zeit und ich nehme mir die Zeit. Jetzt und hier.

Und als ich das hier öffne, um zu schreiben, sehe ich dass der Artikel schon veröffentlicht ist. Das hab ich bis eben nicht für möglich gehalten. Hatte ich mein Versehen doch rückgängig gemacht. Dachte ich zumindest.

Wie höflich, dass mich keiner drauf aufmerksam gemacht hat.

Doch das anfängliche innerliche „Ach herrje“ ist einem „Nobody is perfect“ gewichen.

Lasst uns über Fehler hinwegsehen und auch mal scheitern. Dann scheitern wir eben das nächste mal besser.

„Schmeiß dein Ego weg und feier was du liebst!“

Stil vor Talent

Ich will verletzlich sein dürfen und dazu zeig ich meine Verletzlichkeit. Dabei fühle ich mich weicher und gleichzeitig mutiger als vorher.

Und wenn ich insgeheim jemanden mit der Überzeugung inspiriere „Schau, du kannst einfach sein, wie du bist. Das tut nicht weh, im Gegenteil. Du fühlst was richtig ist, sei du selbst. Das ist leichter, als härter sein zu wollen, als man ist. Definitiv.“

Ich glaube das nehme ich als Erkenntnis des Jahres mit und freue mich auf zweitausenmeinundzwanzig. Denn umso mehr ich auf mich schau, umso mehr kann ich für andere dasein und das Leben als Bereicherung erfahren.

Hoffentlich kann ich dich ein bisschen mitnehmen und vom Du-selbst-sein begeistern.

Es ist gut, dass du so bist wie du bist. Der liebe Gott hat dich und mich wunderbar gemacht. Wir müssen das niemandem beweisen. Höchstens uns selbst…

Wir wollen doch alle keine Schaufensterpuppen in einer perfekten Katalogwelt sein. Oder?

Die Welt braucht Originale, keine Kopien

Genieß deinen einzigartigen Blick aufs Leben und freue dich über dich 😌

Dare to be different

Alles Gute, viel Glück, viel Freude und Gesundheit für dein neues Jahr.

Ich freue mich wenn ich gelegentlich ein Teil davon sein darf.

Hier meine Lieblings-Metta-Meditation für dich 🥰

Mögest du gesund sein.
Mögest du dich stets sicher und geborgen fühlen.
Mögest du glücklich sein.
Mögest du mit Liebe & Leichtigkeit durchs Leben gehen.

Alles Liebe,