Meine reife Leistung reift 9 Monate

Vor 9 Monaten fühlte sich alles so ganz klar und gut an. Dass ich einen Blog haben mag, um meine Gedanken zu teilen. Und die Ideen sprudelten nur so… Ja!

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Remember why you started

Ich war mir sicher, dass all meine Unsicherheiten und Überlegungen, was für mich richtig ist, sich durch das Bloggen auflösen würden. Ich würde mich besser kennenlernen und nicht mehr ständig an meinem Weg zweifeln und etwas Neues anfangen wollen. Es gab zu viele Möglichkeiten. Das Bloggen sollte meine persönliche Lösung sein.

Doch als die Seite dann wirklich da war und der Name „Reife Leistung“ feststand, verließ mich der Mut. Ich traute mich nicht mehr. Wie sieht es aus in meinem Inneren? So etwas Persönliches… Und das auf einer Webseite teilen? Wie soll das Logo dazu aussehen.

Wen würde denn schon interessieren, was ich denke? Ich bin doch kein Experte auf keinem Gebiet, keine Fachfrau und keine Wissenschaftlerin, deren Gedanken es Wert sind geteilt zu werden. So war jedenfalls meine Selbsteinschätzung. Aber so wollte ich doch nicht von mir denken. Und obwohl ich dachte es würde mich nicht künmern, was andere davon halten, beunruhigte es mich doch. Ich war enttäuscht…

Ist es denn nicht eigentlich egal, wie viele Menschen ich erreiche? Wenn es nur für einen ist oder der eine Mensch ich bin. Es zählt doch nur was emotional berührt. Und dass es einfach gut tut zu schreiben? Und wenn es dann vielleicht doch jemandem gefällt. Warum nicht wagen. Aufgegeben wird heute nicht.

 

reifeleistung-logo

Der Weg ist das Ziel.

Lange habe ich gelesen und recherchiert, mich theoretisch vorbereitet. Wie baut man einen Blog auf – möglichst erfolgreich soll man den machen, am besten mit Geld verdienen und so.

Wie macht man es „richtig“?!

Die Frage ist doch, was kann man schon „falsch“ machen?

Man muss doch nicht immer wissen, wo der Weg hinführt, oder? Heißt es nicht, „der Weg ist das Ziel“?

good-things

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an

Es ist doch ein bisschen wie bei der Kindererziehung. Man lernt jeden Tag dazu, entwickelt sich weiter, probiert aus und wenn man denkt es klappt, fängt man doch wieder neu an. Manchmal voller Mut und Euphorie, manchmal getragen von Unsicherheiten und Zweifel, aber immer voller Liebe im Herzen und in gespannter Erwartung, was sich entwickeln wird. Und ein Gefühl verlässt mich dabei nie: Dass ich mein Bestes gebe und das genug ist. Auch für diesen Blog.

Genauso wie gerade in meinem Bauch ein Leben entsteht – das mit einem Herzklopfen und Kribbeln begann und jetzt Hochgefühle und eine unbeschreibliche Vorfreude in mir und meiner Familie auslöst – so freue ich mich, dass hier auch endlich etwas entsteht. Es war eine schwere Geburt, die lange gedauert hat, aber langsam kommt hier Leben rein.

Guter Vorsatz darf nicht fehlen

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Was ich noch lernen muss, ist, mir bewusst Zeit für mich und hierfür zu nehmen und mehr an mich zu glauben. Bewusst und achtsam leben, ohne schlechtes Gewissen.

Das würde doch Jedem gut tun, oder?

Passend zum Jahresende. Mein guter Vorsatz für 2019… 🙂

Bis bald, deine Lisa

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